Preisträger des Deutsch-Französischen Journalistenpreises 2011

Die Preisträger des Deutsch-Französischen Journalistenpreises (DFJP) 2011 stehen fest. Am Mittwoch, 18. Mai, haben Juroren aus Deutschland und Frankreich in Paris über die Siegerbeiträge in den verschiedenen Sparten entschieden. Insgesamt werden Preise im Gesamtwert von 28.000 Euro in den Bereichen Fernsehen, Hörfunk, Print und Internet vergeben. Ausgezeichnet werden Beiträge, die zu einem besseren Verständnis zwischen Deutschland und Frankreich beitragen.

Die Preisträger des Deutsch-Französischen Journalistenpreises (DFJP) 2011 stehen fest. Am Mittwoch, 18. Mai, haben Juroren aus Deutschland und Frankreich in Paris über die Siegerbeiträge in den verschiedenen Sparten entschieden. Insgesamt werden Preise im Gesamtwert von 28.000 Euro in den Bereichen Fernsehen, Hörfunk, Print und Internet vergeben. Ausgezeichnet werden Beiträge, die zu einem besseren Verständnis zwischen Deutschland und Frankreich beitragen.

Die Preisträger des Deutsch-Französischen Journalistenpreises (DFJP) 2011 stehen fest. Am Mittwoch, 18. Mai, haben Juroren aus Deutschland und Frankreich in Paris über die Siegerbeiträge in den verschiedenen Sparten entschieden. Insgesamt werden Preise im Gesamtwert von 28.000 Euro in den Bereichen Fernsehen, Hörfunk, Print und Internet vergeben. Ausgezeichnet werden Beiträge, die zu einem besseren Verständnis zwischen Deutschland und Frankreich beitragen.

Den Fernsehpreis (dotiert mit 6.000 Euro) erhalten Martine Laroche-Joubert und Alexis Jacquet für den Film „Une opérette à Ravensbrück“, der auf France 2 ausgestrahlt wurde. Es ist die bewegende Geschichte der Aufführung einer Operette, die die französische Gefangene Jermaine Tillon im Frauenlager des KZ Ravensbrück komponiert hat. Der Film besticht durch die emotional offene Begegnung der Generationen und durch ihre konsequente filmische Umsetzung. Er wirft einen neuen Blick auf einen Teil der Geschichte, von dem schon fast alles erzählt schien.

Der Hörfunkpreis (6.000 Euro) geht an Martin Durm für „Sinnsuche am Mont Sainte Odile“, gesendet auf SWR 2. Die Reportage überzeugt durch ihre hohe Qualität, ihre Umsetzung und die Gefühle, die sie weckt. Durch die Personifizierung des Berges gelingt es, das geteilte Leid auf beiden Seiten der Grenze darzustellen. Der Odilienberg weckt hüben wie drüben dieselben Erinnerungen an das Flugzeugunglück vor 20 Jahren. Durch die außergewöhnliche Umsetzung gelingt Martin Durm „Kino im Kopf“ im bestem Sinne des Wortes.

In der Kategorie Printmedien (6.000 Euro) erhält den Preis Karin Finkenzeller für ihren Artikel „Die Post bleibt!“, erschienen in der Wochenzeitung „Die Zeit“. Der Artikel behandelt ein wirtschaftliches Thema: die Privatisierung der französischen Post. Aber statt nur nackte Zahlen und Fakten zu liefern, schafft es die Autorin, dieses eigentlich trockene Thema so lebhaft zu schildern, dass man noch Tage nach der Lektüre gerne an die Figuren des Artikels denkt und sich an den Tati-Film „Schützenfest“ erinnert.

Der Internetpreis (6.000 Euro), gestiftet vom Département de la Moselle, wird verliehen an Michel Verrier für das Webangebot „www.michel-verrier.com“. In seiner Presseschau fasst Michel Verrier die aktuelle deutsche Tagespresse zusammen. Zusätzlich behandelt er in seinem Blog wesentliche Themen des aktuellen Zeitgeschehens in Deutschland. Für Französichsprachige ist sein Webangebot eine wertvolle tägliche Informationdienstleistung.

Den Nachwuchspreis (4.000 Euro), gestiftet vom Deutsch-Französischen Jugendwerk, erhält Dorothee Räber für ihren Hörfunkbeitrag „Französische Praktikanten im Sauerland“, gesendet auf WDR 5. Dorothee Räber hat mit ihrer Reportage über Auslandspraktika von Azubis thematisches Neuland betreten. Der interkulturelle Aspekt ist hier besonders gut herausgearbeitet. Neben Aktualität und Informationsgehalt überzeugt der Beitrag vor allem durch seinen hohen Servicecharakter. Die Jury wünscht sich, dass diese Entscheidung eine Signalwirkung für die Zukunft hat, um die Suche nach neuen, aktuellen und originellen Themen zu fördern.

Der Deutsch-Französische Medienpreis 2011 geht – wie bereits bekannt gegeben – an Volker Schlöndorff. Der international renommierte Filmemacher hat sowohl in Deutschland als auch in Frankreich gelebt und durch sein Wirken das Deutschlandbild in Frankreich über Jahrzehnte nachhaltig mitgeprägt. Volker Schlöndorff ist ein Vermittler auf mehreren Ebenen: zwischen Kulturen, zwischen Völkern, zwischen Kunstformen und nicht zuletzt zwischen Generationen, auch durch seine Lehrtätigkeit. Sein Name und Schaffen sind in Frankreich und Deutschland gleichermaßen bekannt und anerkannt.

Die Preisverleihung des Deutsch-Französischen Journalistenpreises findet am Freitag, 24. Juni, 18.00 Uhr, bei Radio France in Paris statt.

Der Saarländische Rundfunk vergibt den Deutsch-Französischen Journalistenpreis seit 1983. Partner sind ARTE, das Département de la Moselle, das Deutsch-Französische Jugendwerk, Deutschlandradio, France Télévisions, Radio France, Radio France Internationale, Le Républicain Lorrain, die Robert Bosch Stiftung, die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck und das ZDF.

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