Tagung des 49. Deutsch-Französischen Finanz- und Wirtschaftsrats

Was ist der "Deutsch-Französische Finanz- und Wirtschaftsrat"?

Der Deutsch-Französische Finanz- und Wirtschaftsrat wurde 1988 während der Präsidentschaft François Mitterrands und der Kanzlerschaft Helmut Kohls ins Leben gerufen.

Formal geregelt wurde er in einem Zusatzprotokoll zum Elysée-Vertrag.

Er besteht aus den Ministern beider Länder für Finanzen und Wirtschaft sowie beiden Zentralbankpräsidenten.

Aufgabe des Rates ist es, die Wirtschaftspolitik beider Länder eng aufeinander abzustimmen und gemeinsame Positionen zu europäischen und internationalen Finanz- und Wirtschaftsthemen zu finden, die dann in den jeweiligen Gremien, etwa der Eurogruppe, dem Ecofin-Rat oder der G20 vertreten werden.

Der Rat tagt in der Regel zwei Mal im Jahr, daneben treffen sich die Staatssekretäre der genannten Ressorts weitere zwei Mal im Jahr. Tagungsort ist wechselweise Frankreich und Deutschland.

Weitere Informationen zum Rat finden sich hier und hier.

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