Deutsch-Französischer Entdeckungstag im Auswärtigen Amt

Am 25.01.2017 hatten ca. 40 Schüler aus Berlin, die an ihren Oberschulen bilingual deutsch-französisch unterrichtet werden, aus Anlass des Deutsch-Französischen Tages und des Deutsch-Französischen Entdeckungstages Gelegenheit, das Auswärtige Amt zu besuchen.

Einer Führung durch das historische Gebäude am Werderschen Markt schloss sich eine Diskussion mit Martin Kotthaus, dem Direktor der Europaabteilung im Auswärtigen Amt, an.

Die lebhafte Diskussion, bei der sich die Schüler sehr gut vorbereitet und hochinteressiert an deutsch-französischen und europäischen Themen zeigten, deckte eine Vielzahl von politischen Aktualitäten vom Brexit über die bevorstehenden Wahlen in Frankreich bis hin zur Flüchtlingspolitik ab.

Zum Deutsch-Französischen Tag

Der Deutsch-Französische Tag wurde im Jahr 2003 in Würdigung der Unterzeichnung des Elysée-Vertrags vom 22. Januar 1963 über die deutsch-französische Zusammenarbeit ins Leben gerufen. Ziel ist es, in deutschen und französischen Bildungseinrichtungen die bilateralen Beziehungen darzustellen, für die Partnersprache zu werben und Informationen zu Austauschprogrammen sowie Studien- und Beschäftigungsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen.

Von beiden Ländern sollen aus diesem Anlass die deutsch-französischen Beziehungen besonders beleuchtet werden. Regelmäßiger Bestandteil ist seit 2006 der sich an Schüler richtende „Entdeckungstag“ in deutschen oder französischen Unternehmen und Behörden. Die Organisation hierfür liegt beim Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) unter Schirmherrschaft der beiden Außenministerien.

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